Psychologie einer gesunden Ökonomie

Aktualisiert: 21. Sept.

Wie würde eine "gesunde Ökonomie" aussehen? Was würde passieren, wenn wir uns nicht mehr an Geld, Konkurrenz, Wachstum und Macht orientiert würden und stattdessen auf Liebe und dem Allgemeinwohl? Welche Auswirkungen hat die heutige Ökonomie - individuell und auf gesellschaftlicher Ebene? Muss es immer zu Crashs und Kriegen kommen? Und was tragen wir, jeder einzelne, dazu bei mit unseren unverarbeiteten Themen?


"Wir sind meilenweit davon entfernt, von dem was ich als gesunde Ökonomie bezeichne."

Wie würde eine Wirtschaft aussehen, die Wirtschaft, wenn sie aus den gesunden Anteilen von uns Menschen käme? Und von denen gemacht würde? Das war die grundsätzliche Überlegung von Franz Ruppert. Wir sind meilenweit entfernt von einer Ökonomie, die menschliche Bedürfnisse erfüllt.


"Mit gesunden Menschen machst du keine großen Geschäfte. Mit gesunden Menschen kannst Du nicht viel verdienen. Die sorgen ganz gut für sich, für ihr eigenes Wohlergehen. Im Endeffekt werden die größten Geschäfte gemacht mit Menschen, die chronisch krank sind."

Auch im Bereich der Psychiatrie und psychischen Krankheiten - wie Schizophrenie, Angststörungen, Depressionen, Psychosen - sieht Franz Ruppert in seiner jahrzehntelangen therapeutischen Praxis, dass der Konsum von Psychopharmaka nie zu Gesundheit führen wird. Heilung ist nur möglich, wenn man auf die Ursachen sieht. Leider besteht in weiten Teilen kein Interesse daran, die Menschen ursächlich zu behandeln.


"In einer gesunden Ökonomie gäbe es auch eine Wissenschaft, die nicht an finanzielle Interessen gebunden wäre", sagt Franz Ruppert. Die Einflussnahme der wirtschaftlichen Interessen auf die Lehre und Forschung ist enorm.

"In einer Konkurrenzökonomie gibt es kein Allgemeinwohl."

Wir haben keine Wirtschaft, die dem Allgemeinwohl dient. Es steht das Interesse der Unternehmen im Vordergrund, um Profite zu maximieren. Geld und Gewalt, Geschäft und Gewalt sind ganz nahe beieinander. In einer kapitalistischen Ökonomie sind Menschen erstmal Arbeitskräfte. Wie kann man die Bedürfnisse in Geld verwandeln, in Waren?


Was sind den unsere Grundbedürfnisse?

Unsere Psyche will das Wahre, Schöne und Gute. Aus einer gesunden Psyche können wir auch eine gesunde Ökonomie aufbauen. Ansonsten bleibt es eine traumatisierte und traumatisierende Ökonomie. Zu unseren gesunden menschlichen Bedürfnissen gelten:

  • Gesunde Atemluft

  • Frisches Wasser

  • Naturbelassene Nahrung

  • Schöne Wohnungen und Häuser

  • Kleidung, in denen man sich wohlfühlt

  • Raum und Zeit für liebevolle Entwicklung von Mutter-, Vater-, Kind-Beziehungen

  • Bildungsangebote, die das Subjektsein fördern, die persönliche Weiterentwicklung fördern

  • Sinnvolle Arbeit, gesunde Produkte, Kooperation

  • Naturverträgliche Arten der Fortbewegung und Reisens

  • Informationen in Wahrheit & Klarheit

  • Gesundheitseinrichtungen, die unsere Selbstheilungskräfte unterstützen

  • Orte und Räume für einen liebevollen, sozialen Austausch

Eine gesunde Ökonomie ist an den Bedürfnissen zu leben, zu lieben und geliebt zu werden orientiert. Kooperation und Vertrauen ist die eigentliche Währung in einer gesunden Ökonomie. So können sich die gesunden Kräfte in unsere Psyche entfalten und die Erfahrungen an die nächste Generation weitergegeben werden.


Diese und noch viel mehr Themen im Gespräch mit Professor Dr. Franz Ruppert:



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