Rauhnächte und die Magie der Träume

Aktualisiert: Jan 15

Vom 24. Dezember ab 18.00 Uhr bis zum 6. Januar ist die magischste Zeit des Jahres: die Rauhnächte. In dieser Zeit öffnen können wir uns tief begegnen: durch Träume, Ölwesen oder auch Selbstbegegnungen. Wenn der Schleier dünner wird zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein, zwischen Körper und Psyche, zwischen dieser Welt und der Anderswelt, dann haben wir Zugang zu uraltem Wissen und tiefster Weisheit - in uns und allem, was um uns herum ist.


Rauhnächte – Innenschau, Rückschau


In diesen 12 Nächten, sechs im alten und sechs im neuen Jahr, umrahmt durch Weihnachten, Neujahr und Heilige Drei Könige, können unsere fünf Sinne langsam zur Ruhe kommen. In diesen Nächten erwacht aber ein sechster Sinn: Das Fühlen. Eine »Hell-Fühligkeit«, ein »Nach-Innen-Fühlen«, ein »Ich-Fühlen«. Alles was gewesen ist, alles was ist und alles was noch kommen wird befindet sich auf einer gemeinsamen Zeitlinie; näher und intensiver als zu jedem anderen Zeitpunkt im Jahr.


Träume – Verbindung mit der inneren Führung


Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit, die wir auch als mystische Zeit nennen, das Portal zur Anderswelt aufgestoßen. Sie erzählen uns davon in ihren Heldensagen, Mythen und Märchen. So schrieb Friedel Lenz in ihrem Buch „Bildsprache der Märchen“:


„Es ist der Schicksalstraum, der prophetische Wahrtraum, in dem Innermenschliches sich ausspricht. Hier sind wir auf der Ebene des exakten Wahrbildes, auf der Ebene des bildschaffenden Bewusstseins, aus dem auch die Märchen stammen.“

Manche sagen, dass die 12 Nächte der Rauhnächte den 12 Monaten des nächsten Jahres entsprechen: Januar = 25. auf dem 26. Dezember, Februar = 26. auf dem 27. Dezember. März = 27. auf dem 28. Dezember, etc. Wir würden in diesem Fall von prophetischen Träumen sprechen. Ich glaube aber, dass die Träume in der Zeit der Rauhnächte Raum & Zeit aufheben.


  • Sie gehen zurück bis in die Tiefen unserer Vergangenheit, sogar bis in den Bauch der Mutter.

  • Sie zeigen uns auf wo wir jetzt stehen, welche Verletzungen wir mit uns tragen, aber auch welche Kraft.

  • Und sie führen uns gleichzeitig in die Zukunft. Die Begegnungen sind tief, die innere Stimme ist laut und klar.


Mit Hilfe der Bilder der Träume kommuniziert unser Selbst mit uns. Der neuzeitliche Mensch aber kennt das bildschaffende Bewusstsein nicht mehr. Zu sehr wurde es durch das Denken überlagert. Die Sehnsucht nach dieser Verbindung ist aber nie in uns erloschen.


Wenn wir aufmerksam nach innen lauschen, wenn wir uns während dieser Zeit unsere Träume gleich nach dem Aufwachen aufschreiben, wenn wir uns jeden Satz genau durchlesen und uns in ihn einfühlen, dann werden wir in die Welt der Träume eintauchen können und zwar auf eine ganz neue und sehr tiefe Ebene. Wir werden verstehen, was Personen im Traum uns wirklich sagen möchten, wir werden fühlen, wie stark die Natur durch und mit uns spricht, genauso wie unser Körper. Wir werden hinter die Kulissen unserer scheinbaren Realität sehen können. Wir werden uns dann mit den wirklichen Wünschen, unseren wirklichen Bedürfnissen verbinden können, auf einer Ebene, wo Angst, Pflicht, Zwang, Kopflastigkeit, Tun und Kampf keine Rolle mehr spielen. Wir werden auf Traum-Reisen gehen, die wir nie für möglich gehalten hätten. Zur größten aller Reisen: zum Mittelpunkt unseres Ich.


Aber nicht nur Träume helfen uns auf dieser inneren Reise, sondern auch Ölwesen und die tiefe Arbeit der Selbstbegegnung können uns dabei unterstützen. Davon erzählen meine Kollegin, Vera Seelinger und ich, in einem wunderbaren Gespräch:





Traum-Reisen


Vor über 20 Jahren habe ich mich selbst auf den Weg der Rückschau, Innenschau und Traumschau begeben und habe eine 3-jährige Ausbildung zur „Traumarbeit nach Ortrud Grön“ (TAOG) absolviert. Ich freue mich, Menschen auf ihrer persönlichen Traum-Reise begleiten zu dürfen – ob Online, vor Ort in Fürstenfeldbruck oder Prien am Chiemsee (Deutschland). Der Traum-Gutschein, ob für sich persönlich oder als Geschenk, kann hier abgeholt werden.


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