Rauhnächte und die Magie der Träume

Aktualisiert: 15. Jan 2021

Vom 24. Dezember ab 18.00 Uhr bis zum 6. Januar ist die magischste Zeit des Jahres: die Rauhnächte. In dieser Zeit öffnen können wir uns tief begegnen: durch Träume, Ölwesen oder auch Selbstbegegnungen. Wenn der Schleier dünner wird zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein, zwischen Körper und Psyche, zwischen dieser Welt und der Anderswelt, dann haben wir Zugang zu uraltem Wissen und tiefster Weisheit - in uns und allem, was um uns herum ist.


Rauhnächte – Innenschau, Rückschau


In diesen 12 Nächten, sechs im alten und sechs im neuen Jahr, umrahmt durch Weihnachten, Neujahr und Heilige Drei Könige, können unsere fünf Sinne langsam zur Ruhe kommen. In diesen Nächten erwacht aber ein sechster Sinn: Das Fühlen. Eine »Hell-Fühligkeit«, ein »Nach-Innen-Fühlen«, ein »Ich-Fühlen«. Alles was gewesen ist, alles was ist und alles was noch kommen wird befindet sich auf einer gemeinsamen Zeitlinie; näher und intensiver als zu jedem anderen Zeitpunkt im Jahr.


Träume – Verbindung mit der inneren Führung


Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit, die wir auch als mystische Zeit nennen, das Portal zur Anderswelt aufgestoßen. Sie erzählen uns davon in ihren Heldensagen, Mythen und Märchen. So schrieb Friedel Lenz in ihrem Buch „Bildsprache der Märchen“: