WARUM?

Aktualisiert: 15. Sept 2019


Tag täglich stellen wir uns Fragen. Unser Kopf ist manchmal voller Fragen. Wir suchen und denken, dass wir den Schlüssel gefunden haben. In Geld, Statussymbolen, gehobenen Positionen, Macht, in Beziehungen. Der Gradmesser ist aber nicht das Bankkonto, sondern ob wir zufrieden sind, glücklich sind, Ruhe in uns fühlen. Nach was suchen wir wirklich? Es gibt Warnsignale, Weckrufe, Menschen, die wie ein Spiegel für unser eigenes Tun sein können.

TRAUMA ERFAHRUNGEN

Es gibt mehr traumatische Erfahrungen, psychische wie physische, in unseren Biographien als jede Statistik uns jemals aufzeigen könnte. Manchmal können wir uns nicht mehr daran erinnern, weil wir zu klein waren oder weil das Unaussprechliche bereits im Mutterleib passierte. Unser Körper erinnert sich jedoch mit jeder Zelle daran. Einfach weitergehen, wegzugehen ist nicht gesund für uns. Nicht auf Dauer. Die Erfahrungen, so schmerzhaft sie auch waren, wollen benannt, beachtet und gefühlt werden. D.h. die Täter müssen klar benannt werden, die eigenen Gefühle gefühlt werden dürfen, die Wahrheit gesagt werden.

GLAUBENSSÄTZE & IDENTIFIKATIONEN

Sind viel stärker, viel unbewusster als wir uns vorstellen können. Ein Beispiel: Uns ist oftmals nicht bewusst, wie wenig wir uns wertschätzen, wir wert sind, dass wir uns um uns kümmern. Wert zu sagen, was wir wirklich fühlen, was wir uns wirklich wünschen. Daher: Wo sage ich ja, obwohl ich eigentlich nein meine? Wo verletze ich mich selber, wenn ich meine Bedürfnisse nicht beachte, nicht wertschätze? Wo entferne ich mich von mir selber, weil ich immer noch an den Zuschreibungen hänge, die mir andere gegeben haben? Sei es Aussehen, Hautfarbe, Religion, oder Nationalität? Vielleicht flüchten wir uns auch ins Spirituelle und verlieren dabei die Bodenhaftung? Um unseren Körper nicht mehr zu fühlen und damit hoffen, dem tiefen Schmerz in uns zu entfliehen.

KÖRPERLICHE SYMPTOME & KRANKHEITEN

Ständige Beschwerden bis hin zu chronische Krankheiten - unser Körper spricht zu uns. Wie hören wir ihm zu? Hören wir ihm überhaupt zu? Geben wir mehr auf die Meinung anderer als auf unsere innere Stimme? Geben wir unseren Körper in die Hände von Experten, damit sie uns „reparieren“? Haben wir noch ein Gefühl für uns? Oder blockieren wir unsere eigenen Gefühle? Wie gehen wir mit uns um, wenn der Körper immer neue Warnsignale schickt, das Leiden immer heftiger, die Symptome chronisch werden? Bürden wir unserem Körper mehr auf, als wir tragen können? Sehen wir unseren Körper eher als Werkzeug, als Leistungsmaschine? Verletzen wir uns lieber selber, damit wir überhaupt noch etwas fühlen? Vielleicht aber auch essen wir viel zu viel, werden immer dicker; damit uns ja niemand zu nahe kommt, nicht mehr verletzen kann. Oder wir hungern wir uns zu Tode; damit wir den frühen Kindheitsschmerz nicht mehr fühlen müssen? Überleben, anstatt zu leben.

VERGEBEN UND VERGESSEN?

Warum kann ich schlimmste Erfahrungen nicht einfach hinter mir lassen? Das waren damals doch ganz andere Zeiten! Den anderen geht es doch viel schlimmer! Ich kann mich doch umprogrammieren! Warum schaffe ich es nicht, meiner Mutter und meinem Vater zu vergeben? War doch alles nicht so schlimm. Auch hier die gleiche Frage: Was will ich nicht fühlen? Wovor laufe ich weg?

BEZIEHUNGEN, LIEBE & SÜCHTE

Welche Menschen, Situationen ziehen wir an? Wie sehen unsere Beziehungen aus? Wie gehen wir mit uns Nahestehenden um? Welche Vorstellungen haben wir von Liebe? Suchen wir unbewusst immer noch nach unserer Mutter, unserem Vater? Projizieren wir diese Wünsche auf unsere Partnerschaften? Haben wir Ängste? Tieferliegend jedoch liegt ein Schmerz, den wir nicht ansehen wollen? Wer hat mich in meiner Kindheit so verletzt, dass ich (mir) nicht mehr vertrauen kann? Weichen wir aus? Benebeln wir uns lieber mit Drogen, Alkohol und wechselnden Sexualpartnern? Sucht kommt von Suchen …,d.h. wonach suchen wir wirklich? Welche Grenzen überschreiten wir dabei?

TRÄUME

Warum habe ich denselben immer wiederkehrenden Traum, seit vielen Jahren? Plötzlich habe ich einen Traum, der mich bis in die Tiefen erschüttert. Oder umgekehrt: er ist so wunderschön. Aber was will er mir sagen? Träume sind ungeöffnete Briefe – von uns an uns. Ihre Bildsprache lesen zu lernen, sich dadurch besser zu verstehen, ist ein Schatz, der gehoben werden möchte.

Wir leben in einer Zeit, in der wir endlich auf uns schauen dürfen, uns um uns kümmern dürfen, wo wir die Möglichkeit haben - sogar über Kontinente hinweg - uns Hilfe zu holen. Was für ein Geschenk!

#Trauma #Träume #Sucht #Liebe

6 Ansichten

NATALIE WALTHER

TRAUMA THERAPIE

TRAUM COUNSELOR

FAMILIENRATSKOORDINATORIN

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