WARUM?

Aktualisiert: 27. Nov 2020


Tag täglich stellen wir uns Fragen. Unser Kopf ist manchmal voller Fragen. Wir suchen und denken, dass wir den Schlüssel gefunden haben. In Geld, Statussymbolen, gehobenen Positionen, Macht, in Beziehungen. Der Gradmesser ist aber nicht das Bankkonto, sondern ob wir zufrieden sind, glücklich sind, Ruhe in uns fühlen. Nach was suchen wir wirklich? Es gibt Warnsignale, Weckrufe, Menschen, die wie ein Spiegel für unser eigenes Tun sein können.

TRAUMA ERFAHRUNGEN

Es gibt mehr traumatische Erfahrungen, psychische wie physische, in unseren Biographien als jede Statistik uns jemals aufzeigen könnte. Manchmal können wir uns nicht mehr daran erinnern, weil wir zu klein waren oder weil das Unaussprechliche bereits im Mutterleib passierte. Unser Körper erinnert sich jedoch mit jeder Zelle daran. Einfach weitergehen, wegzugehen ist nicht gesund für uns. Nicht auf Dauer. Die Erfahrungen, so schmerzhaft sie auch waren, wollen benannt, beachtet und gefühlt werden. D.h. die Täter müssen klar benannt werden, die eigenen Gefühle gefühlt werden dürfen, die Wahrheit gesagt werden.

GLAUBENSSÄTZE & IDENTIFIKATIONEN

Sind viel stärker, viel unbewusster als wir uns vorstellen können. Ein Beispiel: Uns ist oftmals nicht bewusst, wie wenig wir uns wertschätzen, wir wert sind, dass wir uns um uns kümmern. Wert zu sagen, was wir wirklich fühlen, was wir uns wirklich wünschen. Daher: Wo sage ich ja, obwohl ich eigentlich nein meine? Wo verletze ich mich selber, wenn ich meine Bedürfnisse nicht beachte, nicht wertschätze? Wo entferne ich mich von mir selber, weil ich immer noch an den Zuschreibungen hänge, die mir andere gegeben haben? Sei es Aussehen, Hautfarbe, Religion, oder Nationalität? Vielleicht flüchten wir uns auch ins Spirituelle und verlieren dabei die Bodenhaftung? Um unseren Körper nicht mehr zu fühlen und damit hoffen, dem tiefen Schmerz in uns zu entfliehen.